Technischer Herdenschutz

Zäune als Herdenschutz­maßnahme

Zäune als Teile des Herden- und Weidemanagements stellen bei entsprechender Ausführung auch eine Herdenschutzmaßnahme dar. Grundsätzlich ist bei Zäunen zwischen permanenten, dauerhaften Einrichtungen und nur kurzzeitig bzw. temporär errichteten Zäunen für z. B. Nachtpferche zu unterscheiden. Zäune halten die Herde in einem überschaubaren Gebiet zusammen und unterstützen dadurch die Arbeit des Schäfers oder des Halters. In der Vergangenheit diente der Zaun im Wesentlichen dazu, die Nutztiere auf der Fläche zu halten. In Anwesenheit großer Beutegreifer im Haltungsgebiet erfährt der Schutzmechanismus eine Umkehr, er muss auch von außen den Herdenschutz mit größter Sicherheit erfüllen. Entsprechend dieser unterschiedlichen Anforderungen durch Weideverfahren und Tierart gibt es unterschiedlichste Arten von Zäunen und Zaunsystemen.

Broschüre „Technischer Herdenschutz“, Stand August 2021

technischer_herdenschutz_titel-722x1024 Technischer Herdenschutz
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Die Inhalte dieser Broschüre sind das Ergebnis einer Arbeitsgruppe des Österreich­zentrums Bär, Wolf, Luchs im Jänner 2020. Diese wurde auf Basis der erlangten Erfahrungen und neueren Erkenntnissen im ersten Halbjahr 2021 überarbeitet, erweitert und neu aufgelegt. Die Broschüre umfasst nunmehr 20 Seiten und beinhaltet Empfehlungen und Hinweise zum Errichten von Herdenschutzzäunen. Es wurden weiters Unterlagen vom Land Salzburg verwendet und AGRIDEA (Schweiz) zu Rate gezogen.

Integrierter Schutz von Schafen in der Almhaltung: Tagungsbeitrag

Mit Überlegungen zu Herdenschutz auf Almen beschäftigt sich der Beitrag von Dr. Albin Blaschka mit dem Titel „Integrierter Schutz von Schafen in der Almhaltung“ (PDF des Beitrages), präsentiert auf der Nutztierschutztagung 2020 der HBLFA Raumberg-Gumpenstein

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